Sushi Block 16.2.10 - Niseko - Grand Hirafu - Gate 1 und 2 - Treefighting
Ohaio Gosaimas.
Nun geht es nach dem Motto von Ride weiter. „Ride more talk less!”
Nachdem ich die letzten Tage viel geschrieben habe, denke ich es wird jetzt ein bisschen weniger. Der Blick aus dem Fenster verriet uns gleich, dass es wieder sauber geschneit hatte
Nach einer sehr kurzen Nacht mit wenig Schlaf geht es mit einem typisch Nordamerikanischen/Canadischen Breakfast los. Hier merkt man, dass sich die Crew um den Lodge Besitzer Clayton auf die Filmcrews und Gäste aus Nordamerika eingeschossen hat. Rührei, Bratkartoffeln, Toast, Cerealien, Peanutbutter und Marmelade. Dazu Cafe und Orangensaft.
Frisch gestärkt laufen wir zum Bonsai Chair. Über die Niseko Village Gondola beim Hilton Hotel geht es hoch auf den Annupuri. Wir haben uns das Gate 1 und 2 für heute vorgenommen. Diese Gates sind Zugang zum Backcountry und gleichzeitig bieten sie Schutz vor Lawinen. Sobald die Gates offen sind werden diese auch schon gestürmt. Lawinenkunde und Sicherheitsgedanke sind den Japanern und vor allem den ganzen Australiern ein Fremdwort und unbekannt. Hier geht jeder Anfänger ins Backcountry und purzelt, stochert und kämpft sich durch den Pow. Kamikaze ist genau der richtig Begriff für die Jungs und Mädels.
Wir suchen uns natürlich einen Weg wo noch keine Spuren sind und finden diesen erstmals in relativ dichtem Wald wo Anfänger keine Chance haben. Hierher gekommen sind wir durchs Gate 1. Hier sind auch einige unsere Powder Shots entstanden.
Kurz danach fahren wir dann zum Gate 2 und steigen ca. 5 Minuten auf. Wir queren die komplette erste Bowl in der sich die meisten anderen Rider tummeln. Fahren auf einer Wächte ein Stück ab und erblicken dann durch ein paar Sträucher einen geilen Hang. Dieser Hang ist noch fast unverspurt und hierher scheint sich fast niemand zu verirren. Die Bäume stehen oben super dicht und man kommt kaum durch. Dann werden diese aber immer weiter und was uns hier erwartet und diese Woche geboten wird ist definitiv das Beste was ich je auf dem Snowboard erleben durfte!!!
Wir finden immer wieder noch komplett unverspurte Lines und ziehen unsere Tracks in den Schnee - ich bin die ganze zeit nur am Schreien vor Freude! Der Powder ist so leicht, dass ein leichter Druck auf die Kante dich für Sekunden in den Whiteroom befördert - keine Droge der Welt kann so geil sein wie dieser Schnee und dieses Gefühl!
Mittags hat uns dann Djoto („Loddar”) noch nach Niseko Downtown gefahren und wir konnten am Postoffice Geld abheben und danach noch in einen Supermarkt gehen.
Der Service von der Lodge Crew ist echt ein Hammer und Djoto ist ein super cooler Typ mit dem wir uns super verstanden haben.
Am Abend waren wir dann noch in Niseko Village zum Nightskiing. Diese Experiment haben wir aber gleich wieder abgebrochen, da es hier in Niesko nur 2 offene Lifte hatte und das die Anfänger Flats waren. Nun wussten wir auch, warum uns Djoto (keine Ahnung ob man den so schreibt- Sonja gab mir hats mal so gemacht
) so ungläubig angeschaut hat, als wir gesagt haben wohin wir zum riden wollen. Dafür schneite es aber schon wieder die ganze Zeit und somit konnten wir uns auf den nächsten Tag mit Neuschnee freuen.
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