Freerideshop Roadtrip Saalbach Leogang und Wagrain

Geschrieben von Niko am Oktober - 20 - 2009

Ein paar Bilder zum Freerideshop Roadtrip von Schorndorf nach Saalbach Hinterglemm - Leogang - Wagrain - Schorndorf!!!

Vielleicht hat noch einer der Teilnehmer Lust mal ein paar Zeilen zu schreiben :lol:


Wäre cool.


So vorab mal die Bilder…

und hier ist auch schon der erste Bericht von Mario - vielen Dank hierfür!!!


Freerideshop Roadtrip Saalbach Leogang und Wagrain

“Wir machen einen Trip. Ein um zwei Tage verlängertes Wochenende Saalbach - Leogang - Wagrain. Am Start?”


So lautete die Frage kurz vor den Sommerferien. Und die Antwort war so klar wie der Tesafilm auf meiner Kettenstrebe: Bin dabei.


Dazu ist übrigens zu sagen, dass der Trip nach Saalbach und Leogang gewisse Erinnerungen weckte, waren die meisten der am Trip beteiligten Leute vor gefühlten hundert Jahren nämlich noch quasi regelmäßig dorthin unterwegs um die World Games zu rocken. Weißt du noch 2001, ja, und 2003 als, noch besser, der Crash von, uuuuh, Goißstall, Miss X und Mister Y beim Petting, Zell am See, Krankenhaus, blabla …


Tag 1


Nun genug der Insiderreminiszenzen und zurück in die Gegenwart. Zumindest ins Jahr 2009. Jedenfalls startete unser feiner Trip frühmorgens am ersten Samstag der lang ersehnten Sommerferien direkt bei Niko vorm Shop. Der Bus beladen bis unters Dach mit den dicksten Maschinen des Planeten und als Begleitfahrzeug noch ein flinker Lupo. So gings auf die große Fahrt.


Nach entspannter Fahrt extensivem Konsum deutschsprachiger Aggrorapmusik war auch die ältere Generation der Mitreisenden auf dem Stand der Moderne und freute sich über die unerwartete Erweiterung des eigenen Wortschatzes. Yeah. Nein, besser F*** dich bitte. So.


Damit es nun etwas schneller geht, fasse ich den restlichen Tag mal in Kurzsätzen zusammen: Zum Mittagessen in Saalbach-Hinterglemm eingecheckt. Was gegessen. Bikes ausgepackt. Laufräder rein. Klamotten an. Helme auf. Liftkarten kaufen. Los. Erste Auffahrt mit der Reiterkogelbahn rauf auf den Start des Adidas Freeridepark. Dann mehrmals die unterschiedlichen Lines gecheckt. War OK. Wetter übrigens mördergut. Rüber zum Schattbergexpress pedaliert. Hoch auf den Berg und dann die X-Line fahren. Uuuuh. Premium. Sehr geil. Irgendwann in die Pension. Duschen. Abendessen. Perfekter Tag.


Tag 2


Nach dem Frühstück tarnten sich zwei der Kollegen als Allmountainbiker und gingen auf große Fahrt um die Big 5 zu knacken. Wow. Respekt. Der Rest machte sich auf den Weg nach Leogang um den Park zu rocken. Bei traumhaftem Wetter.


Zu Leogang muss man ja eigentlich nichts mehr schreiben. Jeder kennt ihn, jeder behauptet stets, dass er alle Drops und alle Gaps und alle Kicker lässig und ohne Stress geknackt hat. Also alles klar.


Von wegen. Ok, die den Bergrunterheizstrecken sind bekannt und nach einer Weile läuft alles wie geschmiert, doch die Dirts, die Jumps, Leute, geht gar nicht. Ich spreche von den Teilen des 26Trix Contests. Monströs. No way. Killer.


Als die Big 5 Jungs auch wieder am Start waren, traf sich die gesamte Gruppe wieder am Schattberg Express um zum Tagesabschluss mindestens einmal noch die sagenhaft schöne X-Line zu befahren. Doch verflixt, der Himmel verfinsterte sich. Ein veritables Gewitter zog auf. Direkt als wir oben waren grollte und donnerte es in der Ferne, Regen selbst war noch kein Thema. Im jugendlichen Leichtsinn des Alters machten sich trotzdem zwei auf den Weg, der Rest der Meute überlegte kurz, wollte auch los, kam genau 3 Meter und dann schlug ein Blitz aber sowas von direkt vor deren Füßen in den Boden, dass sich alle ruckzuck in die Bergstation zurückzogen und warteten was jetzt gleich losbricht.


Die zwei eben erwähnten Helden waren nun aber schon auf dem Trail, da brach nach etwa einem Drittel des Weges die Hölle los. Blitze links, Blitze rechts, Schleusen auf und Wasser marsch. Irgendwie kamen wir, ähm, kamen die zwei Jungs dann unten an. Ein Wort dazu: Nässe. Ende.


Anschließend das übliche Abendprogramm. Essen, Cocktails, Bier, Sprüche. In dieser Reihenfolge.


Tag 3 und 4


Bikepark Wagrain stand auf der Liste. Unbekannt die Sache. Man hörte vorher einiges, jetzt war es an der Zeit die Sache selbst mal anzusteuern. Nach kompakter Fahrt standen wir irgendwann an irgendeiner Pension, luden wieder mal die Bikes aus, checkten die Zimmer, zogen uns um, holten Liftkarten, also alles wie an den Tagen zuvor.


Nein, nicht ganz. Ein wesentlicher Unterschied war das Wetter. War es an den beiden Tagen in Saalbach und Leogang traumhaft sommerlich, so war es in Wagrain herbstlich feucht. Und zwar fast durchgehend. Ein wenig ärgerlich. Doof. Ja schade zumindest.


Aber hey, wir sind ja krasse Typen. Es wurde also trotz widriger Umstände gefahren was eben ging. Manches ging nicht, weil es eben zu rutschig war, aber die Hauptstrecke ging gut. Alles fein präpariert mit Brechsandbelag, schöne langgezogene Anlieger, machbare Sprünge, alles einfach flüssig. Wagrain ist gleich Flow. Und Wagrain ist gleich bester Kaiserschmarrn Österreichs. Ist aber ein anderes Thema.


Ende


So far der Kurzbericht zum Trip. Machen wir nächstes Jahr wieder. Nur ohne Gewitter und Regen. Und vielleicht auch nicht nach Österreich, sondern Frankreich. Aber ist ja auch nicht wichtig. Der Wille zählt.


Wer übrigens einen Aufforderungskommentar schreibt mit dem Betreff “Ich will mehr von dir - aber kein Kind”, der bekommt zeitnah einen Tripbericht zu drei Tagen in Lac Blanc. Over and out.

Mario S.


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